Starke KI ist das, was wir aus Hollywood-Filmen kennen: Menschenähnliche Roboter, die – mal freundlich, mal auf Zerstörung aus – logisch denken und selbstständig handeln können. Das Ziel einer derartigen Superintelligenz ist es, die gleichen oder sogar höhere intellektuelle Fertigkeiten als der Mensch zu erlangen. Fakt ist: Davon sind wir weit entfernt. KI-Systeme übertreffen den Menschen bislang nur in Nischen, etwa im Schach. Die Frage, ob und wann eine KI mit menschenähnlichen oder sogar überlegenen geistigen Fähigkeiten entstehen könnte, wird in Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft kontrovers diskutiert. Während einige Expertinnen und Experten langfristig große Fortschritte für möglich halten, sehen andere erhebliche technische und wissenschaftliche Hürden. Mehr zur aktuellen Diskussion über starke KI, ihre Möglichkeiten und Grenzen erfahren Sie in “KI kompakt“ zu zur Artificial General intelligence (AGI).
Spracherkennung, Übersetzungsdienste, Navigationssysteme oder die Werbung, die wir angezeigt bekommen: All diese Systeme basieren auf schwacher KI. Ihr Kennzeichen: Sie löst konkrete, dabei durchaus komplexe Probleme mit Hilfe von Methoden aus der Mathematik und Informatik. Die KI greift dazu auf Millionen von Daten aus Datenbanken zurück, zieht mit Hilfe von trainierten Lernalgorithmen Rückschlüsse und gibt Empfehlungen. Entwickelt werden KI-Systeme heute von großen Softwareherstellern, der Industrie wie auch von Start-ups, die damit Lösungen für definierte Aufgaben entwickeln.